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F. J. Neffe

Ich-kann-Schule-Lehrer, Volks- und B´sonderschullehrer a.D., Diplom-Pädagoge Univ., erforscht, praktiziert, lehrt und publiziert seit fast 40 Jahren Coué + die Autosuggestion und seit gut 20 Jahren die Dorn-Methode + Bioswing

Ich-kann-Tage und Beratungstage mit F. J. Neffe sind fast überall möglich.

Ab 10 Teilnehmern sind die Ich-kann-Tage überall möglich:

Die neue Ich-kann-Schule

Schulen der Zukunft: www.schulen-der-zukunft.org/bibliothek/berichte-interviews/

Die Anwendung von Coués Ideen auf die Schulpädagogik

von F. J. Neffe

Wir machen eine Schule, in die man gehen muss und die man schwänzen kann, wo man pünktlich sein muss und zu spät kommen kann, wo man schön schreiben muss und schmieren kann usw. Wer will schon immer nur müssen?

Da wir nur schauen, was und wie, aber nicht in welchem Geiste wir es tun, fällt uns gar nicht auf, dass man in unseren Schulen gar nicht Rechnen und Schreiben und Lesen lernt sondern Rechnenmüssen und Schreibenmüssen und Lesenmüssen. Wenn man immer nur das, was man muss, besser macht als alle anderen, dann wird man kein Rechnen-, Lesen- und Schreiben-Könner sondern ein Rechnen- und Lesen- und Schreiben-Supermüsser.

Die Talentierten, die es allein können und den Lehrer (und die Schule) für´s Lernen nicht brauchen, kommen viel besser weg, ohne dass einer weiß, warum. Sie vollbringen die Rechen-, Schreib- oder Lese-Übung als ihr Werk, während die Schwächeren, bei denen der Lehrer eingreift, es als sein Werk tun. Die Starken wachsen durch ihr Tun, die Schwachen fördern mit ihrem Tun das Wachstum des Lehrers. So werden — logischerweise — die Starken immer stärker und die Schwachen immer schwächer, und das geht im Leben so weiter.

Zur Förderung der Schwachen wendet man sich den Fehlern, Auffälligkeiten, unterstellten Abnormalitäten, Defekten, Schwächen usw. zu und übersieht, dass man sich im selben Zuge von genau den Talenten, Potentialen, Begabungen, Kräften, Stärken abwendet, mit denen das Problem gelöst werden kann. Trainiert man die Schwächen, so werden sie stärker und wachsen. Die Stärken, die man — mangels Erkenntnis — dem schwachen Kind auch noch abspricht, reagieren auf diese Ab-sprache und ziehen sich gekränkt und beleidigt zurück. Mangels Zuwendung verkommen sie, während die Schwächen dank üppiger Pflege prächtig gedeihen.

Man nehme nur als Beispiel die so genannte LegastheNIE! Das ist das Fachwort für Lese-Schwäche. Für Lese-Stärke, die uns immer mehr abhanden kommt und die wir dringendst endlich erkennen und entwickeln müssten, haben wir nicht einmal einen Begriff und auch kein Interesse, einen zu finden. So ist das Wachsen der Kunstkrankheit LegastheNIE unaufhaltsam, während es für ein Wachstum von Lese-Stärke keine Grundlage gibt.

Dies alles sind Prozesse der Autosuggestion, die weder erkannt noch verstanden werden, da man nicht — wie Coué — das Leben beobachtet und original reagiert sondern dem Leben nur immer mit den gerade vorgeschriebenen Schablonen sozusagen als Lernzielvollstreckungsbeamter oder sein Helfer begegnet. Pädagogische Vollzugsbeamte wenden die beste Pädagogik auf ihre Schüler an, doch welcher Mensch erträgt es schon, wenn fortwährend das Beste auf ihn angewendet wird? Persönlichkeitsentwicklung und Talententwicklung brauchen ganz andere Nahrung, sie werden durch solchen Umgang mit dem Leben be- und verhindert.

In der neuen Ich-kann-Schule werden nicht die starken Schwächen sondern die schwachen Stärken gefördert und gefordert. Wenn man den Menschen auf seine verkannten Fähigkeiten mit echtem Interesse und Respekt anspricht, so sind bei ihm sofort deutlich verbesserte Vitalfunktionen zu beobachten: tieferer Atem, bessere Durchblutung, Rückkehr der Spannkraft und innere Aufrichtung, Ausstrahlung. In der Regel sind hinter den (zu wichtig genommenen) Schwachstellen immer die feinsten Stärken zu finden; die feinsten sind die besten! Sie entwickeln sich oft geradezu stürmisch, wenn man ihrer Entwicklung die passende Nahrung gibt: Interesse, Achtung und Respekt, Herausforderung, Anerkennung, eine wichtige und gute Rolle. Wir sind schließlich alle auf dieser Welt nicht um Statistenrollen im Leben anderer sondern um die Hauptrolle in unserem Leben zu spielen. Es ist ein Jammer sondergleichen, was man als Schüler in unseren Schulen für erbärmliche Rollen zugewiesen bekommt!

In der neuen Ich-kann-Schule spielt jeder eine wichtige Rolle. In der neuen Ich-kann-Schule ist jeder Mensch eine Persönlichkeit. In der neuen Ich-kann-Schule achtet man, in welchem Geiste man miteinander umgeht. In der neuen Ich-kann-Schule achtet man die Autosuggestion des anderen wie seine eigene und gibt dieser Autosuggestion Nahrung für eine gute, gesunde Entwicklung.

Alle Schulen können sich als Ich-kann-Schule entdecken.

Ich-kann-Schule-Blogwww.augsburger-allgemeine.de/community/profile/f_j_neffe/

F.J.Neffes Ich-kann-Schule-Blog: peterlaustercommunity.de/l_f/index.php

Es gibt tatsächlich Schulen, die Schulen sind. Ein Beispiel:
www.youtube.com/watch

Hurra, ich kann Legasthenie! Rechtschreiben kann ich nicht, aber in Legasthenie bin ich besser als meine Lehrerin! Ein Paukenschlag von M.Engl        www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2012/44m.html

Kommentar zur russischen Schetinin-Schule:
wissenschaft3000.wordpress.com/2013/01/15/schetinin-schule-schule-der-zukunft/#comments

Bericht in den Fränkischen Nachrichten vom 28.1.2014:
www.fnweb.de/suche

Bemerkenswert: Friedensrede von Dr. Eugen Drewermann www.youtube.com/watch


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